Menschen & PowerDirector

Michael Schulze - Ein Mann mit vielen Facetten

Michael Schulze ist ein Mann mit vielen Facetten. Der Dipl.-Psychologe und Psychotherapeut kennt die Lebenswege und Geschichten unterschiedlichster Menschen. Täglich trifft er auf neue Persönlichkeiten, die ihn mit ihren Problemen und Sorgen um Hilfe ersuchen.
Umso mehr braucht der Mensch Michael einen Ausgleich: In der Natur und auf seinen Reisen findet er mit seinen inzwischen semiprofessionell betriebenen Hobbies Film und Fotografie wieder die notwendige innere Balance. Fernweh treibt Michael oft um und zieht ihn immer wieder hinaus in neue Abenteuer, gleich ob nah oder fern.

Immer unterwegs: Hier auf einer Hüttentour im italienischen Ahrntal.

Die Begegnungen mit der Natur und der Kontakt mit Menschen und Kulturen unterwegs, sind Erfahrungen, die ihn abschalten lassen. Solche Erlebnisse, Begegnungen und Berührungen festzuhalten, aber auch zu teilen und dann per Bild und Ton zu erzählen, war und ist nach wie vor eines der großen Motive, die Ihn zunächst zur Fotografie und dann zur Filmerei geführt haben. Die Faszination für die Technik tat ihr übriges dabei.

Von der Fotografie zum Film

Die erste Fotokamera hielt Michael als Kind mit 10 Jahren in der Hand. Den Umgang mit den notwendigen Utensilien – damals noch ganz ohne Computer – lernte er später in der Schule bei Projekten und innerhalb einer Foto-AG. Über die Jahre kamen dann Kameras, Objektive, Zubehör und letztendlich auch Computer und passende Software hinzu. Für eine Zeit lang war Michael dann auch nebenberuflich als Fotograf tätig, verwarf diesen Weg jedoch nach einiger Zeit wieder, weil Ihm die Begeisterung damit verloren ging: "Die Fotografie wurde immer mehr Selbstzweck und hatte mit Aussage, Qualität und Freude an Bildern zunehmend weniger zu tun. Dabei verfiel auch ich dem Aufrüstungsdruck und dem Hang zur nächsten, noch besseren Kamera, dem nächsten Objektiv. Ich schleppte bald mehr als 10 Kilo „Ausrüstung“ mit mir rum..."

Heute sieht Michael die Dinge radikal anders. Der Glaube, dass mit der nächsten und besseren Kamera noch bessere Bilder gemacht werden können, ist nach seiner Auffassung ein Trugschluss: "In der Not eignet sich auch eine Handykamera, um gelungene und im Idealfall auch bedeutsame Fotos und Filme zu machen. Er empfiehlt sogar, genau damit zu üben und sich dann hinsichtlich der wirklich notwendigen Technik zu bedienen.

Michael in Namibia. Dort entdeckte er mit einer Bridgekamera die Faszination am Filmen.

Auf einer Reise durch das wunderschöne Namibia, fiel ihm die Filmerei in den Schoß: Hitze, Wüste, Staub, Tiere nah und fern. Mit einer leichten Bridgekamera entdecke er nicht nur, dass bei einem derartig weitem Brennweitenbereich der ständige Objektivwechsel entfällt, was bei stark staubiger Umgebung und dem stets vorhandenen Sand besonders kritisch ist, sondern dass solche Kameras auch hervorragend filmen können: "Welch ein Unterschied, die Stimmungen, Erlebnisse und Begegnungen mit der Natur und den fast ständig präsenten Tieren, jetzt auf Film bannen zu können. Mitten in einer Herde Zebras zu stehen, Elefanten 10 Meter neben dem Fahrzeug zu erleben. Das jetzt auch noch in Ruhe Zuhause wieder zum Leben erwecken zu können, war ein sehr spannendes Projekt."

Zuletzt war Michael auf Sardinien und hat als Ein-Mann-Team absolut sehenswerte Impressionen  eingefangen und zusammengestellt:

Michael folgt auch hier seinem Min-Max-Prinzip: Bedeutende Aufnahmen & subtile Bearbeitung.

Der Weg zum richtigen Schnittprogramm

Die Erfahrungen aus 35 Jahren Fotografie lassen sich für Aufnahme und Post-Produktion nur zum Teil einsetzen. Zwar gelten die Gesetze einer guten Bildkomposition weiterhin, jedoch waren Handlung, Schnittfolge, Überblendungen, vor allem aber die Erzählung einer Story per Film nun völlig neue Herausforderungen.

Die ersten Schritte unternahm Michael mit der verfügbaren Software des Betriebssystems: "Ideen gab es viele, Möglichkeit um diese zu realisieren zunächst wenige." Seine Vorgaben waren klar gesetzt. Neben Musikuntermalung und Bild-/Schnittfolge, sollten Vor- und Abspann mit entsprechendem Text gestaltet werden. Das Programm sollte zudem flexible Gestaltungsmöglichkeiten bieten.

Die Wahl fiel nicht einfach: "Es ist verblüffend, wie schnell man hakt, nicht weiter kommt, weil irgendeine simple Funktion einfach nicht zu finden ist oder irgend etwas nicht funktioniert. Ich bin kein Computeranfänger und definitiv gewohnt, mit professioneller Fotobearbeitungs- und anderer Software zu arbeiten, aber geholfen hat das nicht unbedingt immer. Gerade als Psychologe, der auch viel mit menschlichen Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprozessen zu tun hat, muss ich sagen, dass viele Softwarehersteller ihre Software dringend besser auf den User abstimmen müssen."

Was ihn letztendlich überzeugt hat, ist die Flexibilität, die PowerDirector mit sich bringt. Die Farben seiner Videos korrigiert er mit ColorDirector: " Hiermit war es nun wesentlich umfassender möglich, Farbgebung, Belichtungssteuerung und Veränderungen auch einzelner Bildbereiche zu beeinflussen. Großartig. Was mir letztendlich an der Software am besten gefällt, ist für mich die Möglichkeit, viele Effekte und Bearbeitungsschritte Bild für Bild, also Frame für Frame anwenden zu können."

Mit der Zeit gehen

Seit vier Jahren produziert Michael schon Filme und bezeichnet sich dennoch als "Filmanfänger". Das liegt sicherlich an seinem Ideenreichtum und den heute möglichen Entwicklungen auch für Privatanwender vor Kurzem noch unbezahlbare Techniken nutzen zu können. Neben Projekten durch Filmaufnahmen aus der Luft und Timelapse-Funktion, will er sich auch in der aufkommenden 360°-Videotechnologie widmen. Seine Filme nimmt er heute fast ausschließlich in 4K-Auflösung auf. Das sorgt laut Michael nicht nur für eine bessere Qualität beim Rendern auf Full HD, sondern bietet vor allem die Möglichkeit bei der Postproduktion in der Szene zu schwenken oder zu zoomen, um relevante Bildinhalte zu fokussieren und/oder gestalterisch einzusetzen.

Überhaupt hat sich auf der Technikseite für Michael in den letzten Jahren viel ergeben. So ist er durch die Nutzung eines Kopters in die dritte Dimension vorgestoßen. Zahlreiche passende luftige Aufnahmen findet man auf seinem Vimeo-Kanal.

Kameras hat Michael also noch immer einige, jedoch bleibt die eingesetzte Technik kompakt und handlich, folgt der Funktion und dem jeweiligen Zweck. Touren in den Alpen oder fernab in der Natur erfordern leichtes Gepäck. Mit der Panasonic FZ 1000 hat er so zwar seine persönliche "eierlegende Wollmilchsau" gefunden, für spezielle Anforderungen, unter Wasser, in der Luft, Filmen während unruhiger Bewegung, beim Laufen oder Fahren, kommen aber auch weitere Modelle zweckorientiert zum Einsatz.

Ein Mann mit Konzept

Michael empfiehlt grundsätzlich das Fahren einer Min-Max-Strategie bei beidem - Technik und Post-Produktion: "So wenig wie möglich und so viel wie nötig… das macht ja auch im Leben irgendwie Sinn." Michael weiß aus eigener Erfahrung, dass mit der nächsten Kamera oder mit dem 87. Überblendungseffekt eben nicht immer alles besser wird - denn gefilmt wird schließlich noch vom Menschen hinter der Kamera. Dabei sollte immer auch die Frage nach dem „warum“ gestellt werden:  "Das Wichtigste ist Spaß haben! Sich dann aber auch kritisch hinsichtlich der Ergebnisse hinterfragen und vor allem mit anderen austauschen. Schauen, was andere wie machen und ob und wie man das nutzen kann."

Immer auf der Suche nach bedeutenden Aufnahmen - auch mit Quadcopter im Gepäck.

Unser Team ist nicht nur beeindruckt von seinen Fähigkeiten in Sachen Fotografie und Film. Wir durften einen Menschen kennenlernen, der Dinge durchdenkt, selektiert und dann mit Herzblut angeht. Dieses Lebensrezept spielt sich klar in seinen Videos wider. Daher erlauben wir uns, Ihn auch hier zu zitieren: "Am Ende aber erzählen wir Geschichten, über uns, über das, was wir sehen, was uns berührt und darüber, wer wir sind."

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