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PowerDirector

Videos für YouTube bearbeiten: Der ultimative Guide für Einsteiger

Zuletzt aktualisiert am 25. Aug. 2021 – von CyberLink
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YouTube-Videos bearbeiten

Wer mag kostenlose Videos? Wenn man sich die Wachstumszahlen von YouTube anschaut, offensichtlich jeder. Und aus gutem Grund, auf YouTube gibt es Video für jeden...und davon eine ganze Menge.

Bereits 2019 gab es auf YouTube über 3 Milliarden hochgeladene Videos. Egal ob Entertainment, Nachrichten, Sport, Hobbys, Comedy, Bildung, YouTube bietet Content zu allen Themen, die man sich vorstellen und nicht vorstellen kann.

Aber wo kommen all diese Videos her? Sie wurden von Anwendern wie uns erstellt, das macht YouTube auch so beliebt. Man kann nicht nur Videos ansehen, sondern auch eigene Videos teilen.

Der Erfolg von YouTube wurde zum großen Teil durch die harte Arbeit von unabhängigen Content-Erstellern möglich, vom Freunden, die einen Videoclip miteinander teilen bis zu engagierten Content-Erstellern, die jeden Tag Videos für ein Millionenpublikum erstellen. Manche dieser YouTuber verdienen mit ihrer Arbeit auf YouTube sogar richtig viel Geld.

Ob du gerade mit YouTube beginnst oder planst, einen professionellen YouTube-Kanal aufzubauen, zuerst muss man lernen, wie man ein Video für YouTube bearbeitet.

Eigentlich ist die Bearbeitung nichts anderes, als Videoclips zu trimmen und in einer Sequenz so anzuordnen, dass sie eine Geschichte ergeben. Aber natürlich ist der Prozess nicht ganz so trivial. Vom technischen Know-how bis zu den verwendeten Tools, es gibt einiges zu beachten!

Wenn du Videoschnitt-Einsteiger bist, bist du hier genau richtig. In diesem Artikel stellen wir einige grundlegende Konzepte, Werkzeuge und Techniken vor, mit denen du als YouTuber durchstarten kannst.

Dies sind unsere Themen:

Legen wir los.

Grundlagen der Videobearbeitung

Bevor wir starten, schauen wir uns die grundlegenden Werkzeuge, Prozesse und Elemente der Bearbeitung an. Du solltest den Aufbau von Editing Software verstehen, den Bearbeitungsprozess, die Elemente des Videoschnitts und die grundlegenden Tools, die man hierfür verwendet.

Der Video Editor - Überblick

Moderne digitale Video Editor Software besteht fast immer aus den folgenden essentiellen Bestandteilen:

PowerDirector Funktionen als Video Editor für YouTube
  1. Vorschaufenster - Das Vorschaufenster zeigt die Wiedergabe des aktuellen Videoprojekts. Über die Zeitleiste kann man zu jeder Stelle im Video springen und es in Echtzeit abspielen, um das Resultat zu überprüfen.
  2. Bibliothek - Hier befinden sich alle Medienelemente deines Projekts. Hierhin importiert man die Dateien, die sich dann in einem Videoprojekt einsetzen lassen, also Videos sowie Bild- und Audiodateien.
  3. Werkzeuge - Alle grundlegenden Editing Tools, mit denen sich Clips, Audio, Titel oder Effekte erstellen lassen. Hierzu gleich mehr.
  4. Zeitleiste - Auf der Zeitleiste arrangiert man seine Medienelemente für die Dauer des Films. Aus der Bibliothek holt man sich Mediendateien, die dann zu einem Video zusammengeschnitten werden. Außerdem gibt es mehrere Spuren, auf denen sich mehrere Ebenen von Videos, Effekten und Audio anordnen lassen.

Video Editing Workflow

Egal welche Art von Videos man bearbeitet, es ist wichtig, sich einen verlässlichen Prozess für die Bearbeitung zu haben. Der Editing Workflow sind die einzelnen Schritte, die für die Erstellung eines Videos nötig sind. Eine optimierte Reihenfolge hilft bei der effizienten Produktion von Videos. Natürlich gibt es hier viele Möglichkeiten und Vorlieben, aber einige erprobte Vorgehensweisen lassen sich für den Workflow zusammenfassen:

  • Material importieren: Vereinfacht gesagt, wird hier das Videomaterial von der Kamera dorthin verschoben, wo die Bearbeitung stattfindet. Typischerweise verbindet man seine Kamera mit dem Computer und lädt die Clips auf die Festplatte, aber da Aufnahme und Bearbeitung auf dem Mobilgerät immer beliebter wird, haben wir hier zwei Optionen gelistet:
    1. Wenn man seine Aufnahmen von der Kamera oder dem Handy auf dem Computer bearbeiten möchte, muss man sein Gerät mit dem Computer verbinden und das Material übertragen. Sobald es sich auf dem Computer befindet, kann man die Dateien in die Video Editing Software importieren.
    2. Wer mit dem Handy filmt und auch auf dem Mobilgerät bearbeiten möchte, verwendet die entsprechende Apps, um die Clips aus dem Handyspeicher in das Projekt zu importieren.
  • Organisation ist alles: Sobald alle Clips importiert sind, ist es hilfreich, diese zu sichten und umzubenennen, um sie leichter identifizieren zu können. Einige Videobearbeitungsprogramme, wie CyberLink PowerDirector sortiert Dateien automatisch nach Medientyp Video, Bild und Sound. Falls deine Software dies nicht tut, empfehlen wir die manuelle Sortierung mit entsprechenden Ordnern. Es ist wie beim Kochen, für ein kompliziertes Menü sollte man alle Zutaten übersichtlich vorbereiten.
  • Clips auswählen und zusammenstellen: Beginne nun damit, die gewünschten Clips für dein Video in der Zeitleiste zu platzieren. Als nächstes muss man die Clips trimmen, also Anfangs- und Endpunkte festlegen oder bestimmte Teile herausschneiden. Anschließend lassen sich die Clips in beliebiger Reihenfolge zusammenstellen. Hieraus ergibt sich die erste Schnittfassung bzw. der Rohschnitt. Spätestens jetzt sollte man sein Projekt speichern!
  • Feinschnitt: Sehe dir die Rohfassung komplett an. Wahrscheinlich ist der Gesamteindruck noch nicht perfekt, jetzt ist es Zeit für den Feinschliff. Versuche, die Länge einzelner Clips zu optimieren und auch eine neue Reihenfolge sollte man testen, alles lässt sich wieder rückgängig machen. Korrigiere und überprüfe, bis du mit dem Ablauf des Videos zufrieden bist.
  • Über die Grundlagen hinaus: Mit dem einfachen Zusammenschneiden von Videos ist es nicht getan. Füge Übergänge, Titel, Grafiken und Effekte hinzu. Wähle passende Musik aus und teste den Einsatz von Soundeffekten. Jetzt kannst du auch Tools zur Videostabilisierung oder Audio Restauration einsetzen, um Soundprobleme zu beheben.
  • Mische den Sound: Achte auf einen ausgeglichenen Sound. Stelle Dialoge, Voiceover oder Musik lauter für einen harmonischen Gesamteindruck. Wichtige Inhalte sollten klar und verständlich sein.
  • Farbkorrektur: Je nach Projekt oder Aufnahme kann die Farbanpassung einzelner Clips notwendig sein. Überprüfe den Weißabgleich, passe verschiedene Clips farblich an oder setze stilisierte Farben für einen besonderen Effekt ein.
  • Video produzieren und hochladen: Das fertige Video mehrfach in ganzer Länge ansehen und prüfen, ob nichts vergessen wurde. Dann kann das Video für YouTube ausgegeben werden.
Hole dir Inspiration bei anderen YouTubern. Wenn dir ein Stil gefällt, kannst du Elemente daraus mit deinen eigenen kreativen Ideen kombinieren.

Bearbeitung mit dem YouTube Studio Video Editor

Für die ersten Schritte kann man die Videobearbeitung direkt in YouTube ausprobieren. YouTube bietet seinen Nutzern einen simplen und kostenlosen Online Editor. Als Einsteiger kann man hier einen ersten Eindruck erhalten, wie die Videobearbeitung funktioniert.

Schritt 1: Anmeldung

Melde dich zuerst mit deinem Google Account bei YouTube Studio an. Sieh im Menü auf der linken Seite nach.

Schritt 2: Die Option "Meine Videos".

Hier die Option "Meine Videos" anklicken. Klicke auf den Thumbnail deines hochgeladenen Videos. Falls du noch kein Video hochgeladen hast, zunächst oben auf "Erstellen" klicken und ein Video für die Bearbeitung hochzuladen.

YouTube Studio Video Editor

Warte einige Minuten, während das Video auf YouTube hochlädt. Klicke anschließend wieder auf "Meine Videos" bzw. das Video Thumbnail in der Videoliste rechts.

Schritt 3: Die Funktion "Editor".

YouTube Studio Video Editor

Klicke in der linken Menüleiste die Funktion "Editor" an. Dadurch wechselst du automatisch zum YouTube Video-Editor. Hier kannst du deine Videos bearbeiten.

Schritt 4: Video zuschneiden und teilen

Trimming video in YouTube Studio Video Editor

Beginne damit, das Video zuzuschneiden. Du kannst unerwünschte Szenen löschen oder den Clip kürzen.

Diese Funktion zum Video schneiden ist sehr nützlich. Wenn du unerwünschte Inhalte in deinem Video hast, wird das auch die Zuschauer stören. Entferne störende Teile einfach aus dem Video.

Wähle die Funktion ZUSCHNEIDEN, sie befindet sich direkt über der Zeitleiste, neben dem Video-Timer. Ein blauer Rahmen erscheint um deinen Clip, um Teile zu entfernen, die aus dem Video verschwinden sollen.

Ziehe am linken oder rechten Rand des Kastens, wenn entweder Anfang oder Ende des Clips herausgekürzt werden sollen. Wenn sich aber im Mittelteil störende Inhalte befinden, verwende die TEILEN Funktion, diese wird unter der Zeitleiste links im schwarzen Kasten angezeigt.

Trimming video in YouTube Studio Video Editor

Nutze nach dem Zuschneiden des Videos die Vorschau, um das Ergebnis zu überprüfen. Anschließend oben rechts auf SPEICHERN klicken.

Schritt 5: Einen Abspann hinzufügen

Damit die Zuschauer in deinem YouTube-Kanal bleiben, solltest du einen Abspann in dein Video einbauen.

Hier kannst du verwandte Videos platzieren, Playlisten zeigen und die Zuschauer bitten, deinen Kanal zu abonnieren.

Klicke auf der Seite Videodetails rechts auf ABSPANN, um ein Fenster mit Zeitleiste und einigen Vorlagen für den Abspann zu öffnen. Wähle einen passenden Abspann aus.

Adding End Screen in YouTube Studio Video Editor

Bearbeitung speichern und dein Video ist bereit!

So lassen sich einige grundlegende Videoschnitt-Funktionen direkt in YouTube vornehmen. In der Zeitleiste lassen sich auch Sound bzw. Musik direkt aus der YouTube-Bibliothek einbauen oder heruntergeladene Musik einsetzen.

Mehr als nur einfacher Videoschnitt

Die beliebtesten YouTube-Videos sind natürlich nicht nur aneinandergefügte Clips. Es gibt so viele Möglichkeiten der Videobearbeitung, wir empfehlen diese fünf Elemente nach einem Vorschnitt.

  1. Texte oder Titel hinzufügen
    Nach dem Schnitt solltest du deinen Videos als erstes Texte hinzufügen. Das reicht vom Titel des Videos über Namen von auftretenden Personen zu Beschreibungen, die Sachverhalte im Film genauer erläutern. Texte dienen meistens der Information, können aber auch humorvoll eingesetzt werden oder als eine Art roter Faden für mehr Struktur.
  2. Musik hinzufügen
    Meistens fällt es uns gar nicht mehr auf, aber fast alle Videos und Filme nutzen Hintergrundmusik. Die Musik spielt sogar eine wichtige Rolle. Was wären Filme wie der Weiße Hai, Jurassic Park oder Star Wars ohne die Musik? Auch für YouTube-Videos ist die Musik wichtig. Aufgrund von Copyright-Richtlinien ist die Auswahl der Videomusik oft gar nicht so einfach. Mancher Video Editor bietet integrierte Musikdatenbanken, die Hintergrundmusik in PowerDirector ist vollständig für die kommerzielle Nutzung auf YouTube geeignet.
  3. Übergänge
    Genau wie die Star Wars Musik, sind auch die Übergänge ein wichtiger Teil der Filme. Jeder kennt die berühmten Wischblenden (Wipes) in den Star Wars Filmen. Viele Filme, Serien und YouTube-Videos nutzen Übergangseffekte für eine bestimmte Atmosphäre. Übergänge sind eine einfache Möglichkeit, die Qualität eines Videos zu verbessern, besonders wenn man eine Video Editor Software nutzt, in der sich Übergangseffekte per Drag and Drop einfügen lassen. Eine gute Editing Software ermöglicht es, einen Effekt aus einer Bibliothek mit verschiedenen Übergängen auszuwählen und diesen einfach auf den Anfang oder zwischen zwei Clips zu ziehen und so einen professionellen Übergang zu erstellen.
  4. Soundeffekte
    Das berühmteste Beispiel für Soundeffekte ist wahrscheinlich das Zusammenschlagen von zwei Kokosnusshälften, um das Geräusch von Pferdehufen zu erzeugen. Nun wirst du vielleicht nicht auf einem Pferd durch dein Video reiten, aber trotzdem kann der gezielte Einsatz von einigen Soundeffekten sinnvoll sein. Schau dir dein Video an und überlege, ob es Momente gibt, die durch einen Soundeffekt betont werden könnten. Viele Video Editor haben bereits eine integrierte Auswahl an Soundeffekten. Falls nicht, schau dir die Effekte in PowerDirector an oder durchsuche eine bekannte Website mit Soundeffekten.
  5. Videoeffekte
    Der Einsatz von Videoeffekten ist die komplizierteste Option auf unserer Liste, aber gute Videoeffekte sind der schnellste Weg, um dein Video einzigartig zu machen. Von der Verwendung von Chroma Keying, um einen Greenscreen zu ersetzen über Blending-Effekte für Lens Flares, es lohnt sich, etwas Zeit in die Arbeit mit Videoeffekten zu investieren.

Der beste YouTube Video Editor

Wenn du mehr aus deinen Videos machen möchtest, lohnt sich eine vernünftig ausgestattete Video Editing Software. Diese Video Editing Tools haben mehr Werkzeuge und Effekte, mit denen du YouTube-Videos präzise bearbeiten kannst. Viele Programme sind auch unkompliziert in der Anwendung.

1. CyberLink PowerDirector

CyberLink PowerDirector für YouTube Videos

Den Anfang auf unserer Liste mit den besten Video Editor Programmen für YouTube macht CyberLink PowerDirector. Die Software ist die beste Wahl für Einsteiger der Videobearbeitung. Die Oberfläche von PowerDirector ist besonders intuitiv und macht es Anfängern und Fortgeschrittenen einfach, schnell professionelle Videoschnitt-Projekte umzusetzen.

Die einfache Anwendung bedeutet aber keine Einschränkung im Funktionsumfang. PowerDirector ist vollgepackt mit leistungsstarken Werkzeugen und Effekten. Er bietet ganze Bibliotheken mit Drag and Drop Übergängen, Sound- und Videoeffekten, Partikeln und Titeln. Mit dem Modul Action-Kamera-Center lassen sich Videoaufnahmen spielend leicht optimieren. Enthalten sind ein Videostabilisator und verschiedene Geschwindigkeitseffekte.

Sogar eine Vielzahl von fortgeschrittenen Editing Werkzeugen ist enthalten, wie Chroma Keying, Bewegungsverfolgung und Videomaskierung. Zusätzlich bietet es eine riesige Stockbibliothek mit Musik, Fotos und Videos, die für die kommerzielle Nutzung geeignet sind, ideal also für deine YouTube-Videos.

2. iMovie

iMovie für YouTube Videos

iMovie ist eine kostenlose Videobearbeitungssoftware für Mac-Geräte, mit denen sich in wenigen Schritten ausgezeichnete Inhalte erstellen lassen. Trotz des sehr eingeschränkten Funktionsumfangs kann man hiermit schnell Videos in hochauflösendem 4K erstellen, selbst ohne Videoschnitt-Vorkenntnisse. Filter und Blenden-Optionen stehen ebenso zur Verfügung wie die Erstellung von Videos für Mobilgeräte und animierte Titel.

3. DaVinci Resolve

DaVinci Resolve für YouTube Videos

Dies ist eine gute kostenlose Option für professionelle Anwender. Es handelt sich um eine high-end Video Editing Software mit zahlreichen nützlichen und leistungsstarken Funktionen, wie Farbkorrektur, Videoeffekte, Audioproduktion und Motion Graphics. Einsteiger müssen sich bewusst sein, dass man für DaVinci Resolve eine längere Einarbeitungszeit einplanen muss. DaVinci Resolve ist erhältlich für Windows, Mac und Linux. Die Software bietet außerdem 2D und 3D Workspaces.

4. Lightworks 4

Lightworks4 for YouTube Videos

Eine weitere gute Wahl für die Bearbeitung ist Lightworks 4. Hiermit lassen sich schnell hochqualitative 4K-Inhalte für alle Social Media Plattformen erstellen. Unterstützt maxOS, Linux und Windows.

Auf einer einfachen Oberfläche lassen sich Videos problemlos bearbeiten und zusammenschneiden. Außerdem lassen sich Inhalte direkt auf den eigenen YouTube-Kanal hochladen. Ein Nachteil von Lightowrks ist, dass es im Vergleich zu anderer Software in dieser Liste weniger Funktionen bietet.

5. Final Cut Pro X

Final Cut Pro für YouTube Videos

Final Cut Pro ist eine weitere beliebte Software für die Bearbeitung von YouTube-Videos. Das ist nicht weiter verwunderlich, da es eine professionelle Lösung ist und schon seit Jahren für den Schnitt von Filmen und Serien eingesetzt wird. Mit diesem Tool erschließen sich alle Möglichkeiten der Videobearbeitung, richtet sich aber eindeutig an professionelle Nutzer. Um alle Möglichkeiten der Software auszunutzen, muss man viel Erfahrung im Videoschnitt haben.

Final Cut Pro X bietet zahlreiche professionelle Funktionen, mit der Software lässt sich jedes gewünschte Videoprojekt erstellen.

Die Sotware ist allerdings nur für macOS erhältlich und kostenpflichtig.

6. Adobe Premiere Pro

Wir schließen die Liste ab mit der wahrscheinlich beliebtesten Option für professionelle Content-Ersteller. Adobe ist eine feste Größe, wenn es um Bearbeitungssoftware für kreative Profis. Wenn du professioneller YouTuber sein möchtest und auch die entsprechenden Arbeitsstunden dafür einplanst, ist dies der richtige Editor für dich. Hier bleiben wirklich keine Wünsche offen, egal ob Bearbeitungsfunktionen, Farbkorrekturen oder Effekte. Und was noch fehlt, bietet Adobe After Effects, eine gute Ergänzung zu Premiere Pro.

Und die schlechte Nachricht? Man braucht viel Zeit und Gedult, um sich mit der Software vertraut zu machen und gute Ergebnisse zu erzielen. Auch der hohe Abopreis muss in Betracht gezogen werden.

Videoschnittkenntisse verbessern

Ein einfaches Video zusammenzuschneiden geht schnell und ist fast so einfach, wie einige Videos aufzunehmen. Ein wirkungvolles Video, dass die Zuschauer in seinen Bann zieht, ist aber ein ganz anderes Unterfangen. Hierfür braucht es Zeit und ein Gefühl für das Publikum, um erfolgreich zu sein.

YouTube dient nicht nur dazu, Inhalte zu veröffentlichen, hier kann man auch seine Marke aufbauen. Während man sich als Editor weiterentwickelt, sollte man stets seine Zielgruppe und andere YouTuber im Auge behalten, um Perspektiven und Erwartungen sinnvoll einschätzen zu können.

Diese Dinge solltest du beachten, wenn du deine Video-Skills weiter verfeinern und erfolgreiche YouTube-Videos produzieren willst.

Lass dich inspirieren

"Nachahmung ist die höchste Form der Anerkennung" sagte schon Oscar Wilde. Natürlich bedeutet das nicht, Inhalte zu stehlen, aber wenn du noch nicht viel Erfahrung in der Videobearbeitung hast, schau dir viele erfolgreiche YouTube-Kanäle an und hole dir Inspiration für deine eigenen Kreationen.

Welche visuellen Elemente werden verwendet? Wie gehen andere mit dem Sound um? Wie sind die Storys aufgebaut? Entdecke Elemente, die diese Videos erfolgreich machen und wende diese in deinen eigenen Arbeiten an.

Bleibe verständlich

Egal ob es um witzige Videos oder informativen Content geht, der Sinn und Zweck deines YouTube-Videos sollte klar verständlich sein. Sonst verlierst du deine Zuschauer schon in den ersten 10 Sekunden. Daher sollte man sich vor dem Schnitt schon eine Gliederung überlegen, um während der Bearbeitung nicht den Faden zu verlieren.

Bleibe sinnvoll

Jedes Video sollte eine Message oder ein Ziel haben. Erzählst du eine Story, möchtest du einen Sachverhalt vermitteln oder erzählst du einen Witz? Deine Inhalte sollten immer zu diesem Vorhaben passen. Alles andere ist überflüssig und kann herausgeschnitten werden. Deine Zuschauer werden es dir danken!

Zusammenfassung

Jetzt hast du einige Informationen für deinen Einstieg als YouTuber rhalten. Wenn du Videos nur minimal schneiden möchtest, nutze den YouTube Video Editor. Wenn du einfache Benutzung aber umfassende Funktionen suchst, schau dir die Cyberlink PowerDirector Software näher an. Eine prima Option für Einsteiger und auch fortgeschrittene Nutzer, die auch als kostenlose Version erhältlich ist.

Viel Spaß bei der Videobearbeitung!

Wenn dir der Artikel gefallen hat, sieh dir auch unseren ultimativen Guide für YouTuber an.

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